Das Internet lässt Kennzeichnung wie eine freiwillige Sache wirken. Ist sie aber nicht. In den USA erwartet die FTC, dass du es deiner Community klar sagst, wenn eine Marke dich bezahlt oder dir kostenlos Sachen schickt – und das gilt, egal ob du 500 oder 500.000 Follower hast. Die gute Nachricht: Es richtig zu machen kostet nur etwa vier Wörter, und sobald du die Regeln kennst, sind sie wirklich einfach. Hier ist die Version in Klartext für Pet-Creator.
Wann du kennzeichnen musst
Der Auslöser ist eine „materielle Verbindung" – im Grunde jeder Grund, aus dem einem Zuschauer nicht klar sein könnte, dass deine Begeisterung beeinflusst sein könnte. Für Pet-Creator heißt das: kennzeichnen, wenn du
- fürs Posten bezahlt wirst (ein gesponserter Post oder ein Deal mit einer Marke).
- das Produkt gratis oder vergünstigt bekommen hast, selbst wenn du kein Geld bekommen hast und die Marke dich gar nicht um einen Post gebeten hat. Geschenkte Spielzeuge, Futter, Betten und PR-Pakete zählen dazu.
- eine Provision verdienst: Affiliate-Links, TikTok Shop, ein Amazon-Shop.
- Markenbotschafter bist oder eine andere laufende Beziehung oder einen laufenden Vorteil hast.
- eine persönliche Verbindung zur Marke hast (du arbeitest dort, ein Familienmitglied betreibt sie usw.).
Wenn nichts davon zutrifft – du hast das Geschirr selbst gekauft und liebst es einfach – musst du nicht kennzeichnen. Aber sobald es einen Austausch von Wert gibt, schon.
So kennzeichnest du richtig
Der FTC-Standard lautet „klar und deutlich". In der Praxis:
- Setze es nach vorne, in klaren Worten. „#Werbung" oder „#gesponsert" nahe am Anfang der Bildunterschrift, nicht versteckt am Ende hinter zwanzig Hashtags. Einfache Begriffe wie „Werbung", „gesponsert" oder „bezahlte Partnerschaft" sind am klarsten.
- Im Video: sag es und zeig es. Eine Kennzeichnung nur in der Bildunterschrift kann übersehen werden. Blende sie im Bild ein und sprich sie laut aus, am Anfang, vor dem Verkaufsteil.
- Nutze die Sprache deiner Community. Wenn du in einer anderen Sprache postest, kennzeichne auch in dieser Sprache.
- Die Plattform-Tools helfen, ersetzen deine eigene Kennzeichnung aber nicht komplett. Das „Bezahlte Partnerschaft"-Label von Instagram und den Kennzeichnungs-Schalter von TikTok solltest du nutzen, aber die FTC hat gesagt, dass ein Plattform-Label allein nicht immer ausreicht; es mit einem klaren #Werbung zu kombinieren ist die sichere Gewohnheit.
- Affiliate-Links brauchen es auch. Ein einfaches „Ich verdiene eine kleine Provision, wenn du über meine Links kaufst" erfüllt den Zweck.
Kennzeichnungs-Formulierungen zum Kopieren
Klau sie und pass sie deiner Stimme an:
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
- Es in den Hashtags vergraben. „#Werbung" als Hashtag Nummer 19 zählt nicht als deutlich.
- Vage Codes. „sp", „Kollab", „danke [Marke]" oder „Botschafter" allein gelten als unklar. Nutze „Werbung", „gesponsert" oder „bezahlte Partnerschaft".
- Nur in der Bio kennzeichnen oder auf einer separaten Seite. Es muss im Post selbst stehen.
- Annehmen, dass kleine Accounts ausgenommen sind. Es gibt keine Follower-Grenze; die Regeln gelten für alle.
- Geschenkte Posts überspringen. „Ich wurde nicht bezahlt" ist keine Ausrede; das Gratisprodukt ist eine materielle Verbindung.
Mach das kostenlose 2-Minuten-Quiz, um die Einnahmequelle zu finden, die zu dir passt, und kennzeichne dann ab dem allerersten Post wie ein Profi.
Häufige Fragen
Muss ich Gratisprodukte kennzeichnen, für die ich nicht bezahlt wurde?
Ja. Ein Gratisprodukt (oder eines mit Rabatt) zu bekommen ist eine materielle Verbindung, selbst wenn die Marke dich nie um einen Post gebeten und du kein Geld bekommen hast. Kennzeichne es klar als Geschenk.
Reicht es, #Werbung zwischen die Hashtags zu setzen?
Nur wenn es klar und deutlich ist: nahe am Anfang, nicht am Ende in einem Haufen Hashtags vergraben. „#Werbung" oder „bezahlte Partnerschaft" an den Anfang der Bildunterschrift zu setzen ist die sichere Gewohnheit; im Video blende es im Bild ein und sag es auch.
Brauchen Affiliate-Links und Amazon-Shops eine Kennzeichnung?
Ja. Eine Provision zu verdienen ist eine materielle Verbindung. Ein kurzer Satz wie „Affiliate-Links, ich kann eine Provision verdienen" deckt das ab. Schau dir unseren Guide zum Amazon Influencer Program für die Shop-Details an.
Deckt mich das „Bezahlte Partnerschaft"-Label von Instagram allein ab?
Es hilft und du solltest es nutzen, aber die FTC hat darauf hingewiesen, dass ein Plattform-Label allein nicht immer ausreicht. Kombiniere es mit einer klaren schriftlichen Kennzeichnung, um sicherzugehen.
Weiter geht's: Hol dir die Deals, die du kennzeichnen wirst, mit wie du Deals mit Marken für Haustiere bekommst, setze die Preise mit den Honoraren für Pet-Influencer oder bau dir Affiliate-Einnahmen mit dem Amazon Influencer Program auf.