Die meisten Markendeals kommen nicht daher, entdeckt zu werden, sondern weil ein Creator zuerst eine gute Mail schickt. Pitchen ist eine Fähigkeit – und die lässt sich prima lernen.

Wenn du unseren Guide zum Thema wie du Markendeals mit Tiermarken bekommst gelesen hast, weißt du schon, dass Pitchen der erste Schritt ist. Dieser Guide konzentriert sich auf den Pitch selbst: wie du die richtige Person findest, eine Mail schreibst, die geöffnet und beantwortet wird, und nachhakst, ohne aufdringlich zu sein. Vorlagen inklusive.
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Schritt 1: Finde den richtigen Ansprechpartner Schritt 2: Die Anatomie eines Pitches, der funktioniert Schritt 3: Pitch-Vorlagen zum Kopieren und Einfügen Schritt 4: Das Nachfassen (wo Deals gewonnen werden) Häufige Fehler beim Pitchen Häufige FragenSchritt 1: Finde den richtigen Ansprechpartner
Ein perfekter Pitch, der im falschen Postfach landet, führt nirgendwohin. So findest du die richtige Person:
- Schau auf der Website der Marke nach einer Seite zu „Kooperationen", „Creator" oder „Partnerschaften". Viele haben ein Formular oder eine eigene E-Mail-Adresse.
- Suche auf LinkedIn nach einem Marketing- oder Influencer-Kontakt (mit Titeln wie „Influencer Marketing", „Partnerschaften" oder „Marke").
- Schreib eine Direktnachricht nur als letzten Ausweg. Eine kurze, herzliche DM auf Instagram kann bei kleinen Marken funktionieren, aber E-Mail ist professioneller und macht es einfacher, ein Media-Kit anzuhängen. Pitches von deiner eigenen Domain (wie collabs@deintiername.com) wirken etwas seriöser als eine Gmail-Adresse; eine kannst du mit Google Workspace einrichten. (Empfehlung – du bekommst 10 % Rabatt und wir könnten eine Belohnung erhalten, ohne Kosten für dich)
- Fang mit kleinen und mittelgroßen Tiermarken an. Die antworten schneller und sagen häufiger Ja als große Konzerne.
Schritt 2: Die Anatomie eines Pitches, der funktioniert
Halt ihn kurz: fünf oder sechs Sätze. Jeder Pitch, der Antworten bekommt, hat dieselbe Struktur:
- Eine konkrete Betreffzeile. Nicht „Kooperation", sondern etwas Konkretes wie „Tier-Content-Idee für [Marke] 🐾".
- Ein ehrlicher Ein-Zeilen-Aufhänger, der zeigt, dass du die Marke wirklich kennst.
- Wer du bist in einem Satz: dein Tier, deine Nische und deine engagierte Audience.
- Eine konkrete Content-Idee: sag ihnen, was du erstellen würdest, statt nur um einen Deal zu bitten.
- Beweise: ein Ergebnis oder dein Media-Kit.
- Eine klare Bitte: eine kurze Frage, zu der man leicht Ja sagen kann.
Schritt 3: Pitch-Vorlagen zum Kopieren und Einfügen
Pass die Teile in den eckigen Klammern an – die konkreten Details sind das, was Antworten erzeugt.
Bevor du ihn abschickst, leg deinen Preis fest – unser kostenloser Tarifrechner für Tier-Influencer verwandelt deine Follower und dein Engagement in eine Zahl, die du selbstbewusst verlangen kannst.
Eine wärmere, auf Produkt-Gifting ausgerichtete Version für den Anfang:
The Petfluencer Playbook enthält Pitches zum Ausfüllen, Follow-ups und Skripte zum Verhandeln von Preisen, dazu eine Media-Kit-Vorlage und einen Tarifrechner.
Schritt 4: Das Nachfassen (wo Deals gewonnen werden)
Die meisten Creator schicken eine einzige Mail und geben dann auf. Ein einziges, höfliches Nachfassen rund eine Woche später kann deine Antwortrate verdoppeln. Halt es unter zwei Zeilen:
Hak einmal nach, vielleicht zweimal. Danach geh weiter und versuch es in ein paar Monaten erneut.
Häufige Fehler beim Pitchen
- Vage sein. „Ich würde gern zusammenarbeiten" gibt ihnen nichts, wozu sie Ja sagen können. Schlag eine konkrete Idee vor.
- Es zu deiner Sache machen. Fang mit dem an, was die Marke bekommt: engagierte Tierbesitzer, die deinen Empfehlungen vertrauen.
- Keine Beweise haben. Häng ein Media-Kit an; das lässt dich sofort seriöser wirken.
- Nach einer einzigen Mail aufgeben. Im Nachfassen steckt ein großer Teil der „Ja".
Häufige Fragen
Wie finde ich die richtige Person, die ich bei einer Marke ansprechen soll?
Schau auf der Website der Marke nach einer Creator-/Partnerschaftsseite oder -E-Mail, suche auf LinkedIn nach Titeln im Bereich Influencer Marketing oder Partnerschaften und nutze Instagram-DMs nur als letzten Ausweg bei kleinen Marken.
Wie sollte die Betreffzeile aussehen?
Konkret und greifbar, wie „Tier-Content-Idee für [Marke] 🐾", nicht generische Wörter wie „Kooperation", die ignoriert werden.
Wie oft sollte ich nachfassen?
Einmal, rund eine Woche später, mit einer kurzen Zwei-Zeilen-Erinnerung, vielleicht zweimal. Danach geh weiter und versuch es in ein paar Monaten erneut.
Brauche ich ein Media-Kit zum Pitchen?
Sehr zu empfehlen. Ein einseitiges Media-Kit anzuhängen beantwortet die Fragen der Marke schon vorab und hebt dich von Creatorn ab, die keins haben.
Hol dir jeden Pitch, jedes Follow-up und jedes Verhandlungsskript in The Petfluencer Playbook.